| Ort der Ausführung: | Bayern, Deutschland, Europa |
|---|---|
| Zeitraum: | Nov - Dec 2021 |
| Zuständiger Firmen-Standort: | Nürnberg (Hauptfirmensitz) |
Geplant war der Abriss und Neubau eines Wohngebäudes, es handelt sich um eine Fläche von ca. 1.085 m². Die Behörde fordert vor dem Rückbau eine Begutachtung des Gebäudes, um ausschließen zu können, dass keine artenschutzrechtlich relevanten Tierarten betroffen sind. Auf dem Grundstück stehen Nadelbäume (Kiefern) und eine Eiche, die jedoch von dem Vorhaben nicht betroffen sind. Lediglich eine Kiefer muss aufgrund von starkem Efeubewuchs gefällt werden. Da im Winter keine Kartierungen nach den gängigen Methodenstandards durchgeführt werden können, ist eine Worst-Case-Betrachtung erforderlich.
Am 30.11.2021 fand die Begehung des Geländes statt. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus mit kleineren Nebengebäuden, das derzeit noch bewohnt ist. Das Gebäude weist einen unausgebauten Dachstuhl aus. Von außen sowie von innen konnten jedoch keine Einschlupflöcher und deswegen auch keine Spuren von Tieren (Kot, Nester etc.) vorgefunden werden. Der Keller hat kein Fenster und war komplett verputzt. Auch hier konnten keine Nutzungshinweise gefunden werden.
Das Wohnhaus weist somit keine Habitatstrukturen für artenschutzrechtlich relevante Tierarten auf. Es sind keine Ausgleichs-/Minimierungsmaßnahmen erforderlich. Dies wurde in einem Kurzbericht festgehalten.